
Prolog, Infos und Anleitung zum Gebrauch:
Prolog
Wenn Gottangst zur Hölle wird: Warum das Sacco-Syndrom in die Medizin gehört - und nicht in die Seelsorge
Wer an einer psychischen Störung mit religiösen Inhalten erkrankt, erlebt oft ein unvorstellbares Leid. Extreme Ängste vor Sünde, dem Teufel oder Gottes Strafe zerstören das Leben der Betroffenen und verzweifelter Familien. Doch statt diesen Menschen die beste wissenschaftliche Hilfe zukommen zu lassen, begeht die moderne Psychiatrie ihren größten Kunstfehler: Sie schleust am Sacco-Syndrom Erkrankte systematisch aus der Medizin heraus und schiebt sie zu Geistlichen ab. Glauben heilt keine medizinische Erkrankung.
Die Überweisung an Seelsorger verwehrt Kranken die dringend notwendige, evidenzbasierte Therapie. Ein Pfarrer kann keine neurologischen oder psychiatrischen Syndrome heilen. Diese Praxis ist kein Beistand, sondern eine unterlassene medizinische Hilfeleistung.
Unsere Mission auf religionsmedizin.de:
Wir brechen das Schweigen über diesen systematischen Missstand. Wir kämpfen dafür, die Therapie religiöser Erkrankungen komplett zurück in die Medizin zu führen. Betroffene und ihre Familien haben ein Recht auf Ärzte, Therapeuten und wissenschaftliche Behandlung – statt Vertröstung und Gebete.
Informieren Sie sich als Betroffener oder als Angehöriger. Fordern Sie echte Medizin.
Information
Liebe Leserin, lieber Leser.
Diese Webseite widmet sich der fundierten Kritik an Religionen und deren historisch gewachsenem Verhältnis zur Psychiatrie.
Wenn religiöse Lehren bereits Kindern tiefgreifende Ängste vermitteln, führt dies in der Praxis fatalerweise oft zu psychischen Erkrankungen. Die daraus resultierenden Schäden – bekannt als Sacco-Syndrome – kosten die Solidargemeinschaft jährlich Milliarden. Dass diese Traumata überhaupt auftreten, wurde von der Psychiatrie über ein Jahrhundert hinweg konsequent vernachlässigt und ignoriert. Mehr noch: Klärende ärztliche Gespräche über religiöse Ursachen werden Medizinern und psychologischen Psychotherapeuten vom deutschen Dachverband der Psychiatrie bis heute als vermeintliche „Grenzverletzung“ untersagt. Mangels differenzierter religionspsychologischer Ansätze werden Sacco-Erkrankte stattdessen zur „Behandlung“ an den Klerus – und damit direkt an die Verursacher ihrer Erkrankung – rücküberwiesen. Ein unhaltbarer Zustand und ein medizinischer Kunstfehler von gefährlichem Ausmaß.
Dieser Missstand kommt nicht nur einer unterlassenen ärztlichen Hilfeleistung gleich, sondern verursacht auch immense gesellschaftliche Kosten. Seit 2009 leiste ich dagegen entschlossenen Widerstand. Nach zahlreichen Eingaben und Strafanzeigen meinerseits lenkte der Dachverband DGPPN schließlich ein: Man räumte ein, dass das Thema von hoher Relevanz sei und bislang vernachlässigt wurde, und bezeichnete meine Arbeit als Pionierleistung. In der Folge wurde ein Referat für Religiosität gegründet und ein „Fallbuch“ herausgegeben, welches im Kern das Sacco-Syndrom behandelt. Zudem existiert in den USA seit 2013 das synonyme Krankheitsbild des „Religious Trauma Syndrome“ (RTS). Trotz dieser fachlichen Anerkennung bleibt das Sprechverbot für Therapeuten in der Praxis weitgehend bestehen.
Auf dieser Webseite stelle ich Ihnen eine Fülle an fundierten Informationen kostenfrei zur Verfügung. Das Angebot umfasst tiefenpsychologische Analysen, Buchbesprechungen und themenbezogene Lyrik. Am Ende dieser Startseite finden Sie zudem ein anschauliches Bildbeispiel aus einer Kinderbibel sowie ein dreiminütiges Erklärvideo zum Sacco-Syndrom.
Anleitung zum Gebrauch
Über den Button „Themen im Einzelnen“ oben rechts gelangen Sie zu den elf blau hinterlegten Kategorien, in denen Sie die Inhalte vertiefen können.
In der religiösen Welt vollzieht sich glücklicherweise ein positiver Wandel. Papst Franziskus hat auf dem Weltjugendtag eine Botschaft verkündet, die das Fundament des Glaubens neu ausrichtet: Gott ist ein Gott der bedingungslosen Liebe. Zwar wurde Liebe im christlichen Kontext schon immer gepredigt, doch selten in dieser absoluten, bedingungslosen Konsequenz. Durch diesen Wandel verliert die Furcht vor jenseitigen Strafen ihre Macht. Das nimmt vielen Menschen – und besonders den Kindern – die tief verwurzelte Angst vor Gott.


Religionsmedizin: neue Wege in Psychiatrie und Kirche
Dieses Buch ist zurzeit ausschließlich online (und zwar hier) oder gebraucht in voller Länge zu lesen.
Zusammen mit Religionskritikern im Klerus arbeitet Sacco an neuen, kinderverträglichen Gottesbildern. In der etablierten Psychiatrie mangelt es hingegen nach Darstellung des dortigen Dachverbandes „Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde, DGPPN, an Fortbildungen und damit an Fachwissen auf diesem Gebiet.
Wenn Glaube krank macht: Das Sacco Syndrom
Der Autor Frank Sacco betreibt mit dem Begriff des Sacco-Syndroms einen Versuch, den in Kreisen von Psychiatern und psychologischen Psychotherapeuten so ungeliebten Komplex der kirchenbedingten, "ekklesiogenen" Neurose neu in der Medizin zu etablieren. Das ist dringend notwendig, denn nicht nur in Kirchen, in allen Gotteshäusern werden entsprechende Gläubige krank gemacht. Und es entstehen dabei nicht nur Neurosen, sondern auch Psychosen, Süchte, Depressionen sowie Autismus, ADS, AHDS und psychosomatische Erkrankungen. Dieses Buch ist im Fachhandel erhältlich.

Die Neurose Sigmund Freuds als Kollektivneurose
Dieses Buch beschreibt die Neurose Sigmund Freuds. Sie trieb ihn über eine Nikotinsucht und ein dadurch bedingtes Mundhöhlenkarzinom in den Tod. Freud übertrug diese Neurose auf die nachfolgenden Psychiater-Generationen. Es ist auch die glaubensbedingte Neurose der Bevölkerung und sie ist damit recht kollektiv vorhanden. Freud war nicht, wie er selbst meinte, Atheist. Er war hochreligiös und sein Unbewusstes meinte, mit dem Freud -Satz "Religion ist Wahn" eine Sünde begangen zu haben: Den Verrat der Religion seiner Väter.
