Sacco mit Paule

                     Zusammenfassung für den eiligen Leser  //  Anhang: KI zum Sacco-Syndrom

Unter dem Sacco-Syndrom verstehen wir Erkrankungen und von der Norm abweichendes Verhalten, sofern sie durch religiöse Ängste entstehen. Ein Plädoyer für eine emanzipierte Psychiatrie und  ein  neues Gottesbild

In der modernen Psychiatrie zeichnet sich ein bemerkenswerter Paradigmenwechsel ab: Die tiefgreifendste kindliche Angst ist  nicht die psychoanalytisch geprägte Kastrationsangst, sondern vielmehr die Angst vor Gott beziehungsweise dem Jenseits. Prof. Dr. Eckhard Utsch, Leiter des Referats Religiosität in der DGPPN (Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde), illustriert dies eindrücklich in seinem „Fallbuch Spiritualität in Psychotherapie und Psychiatrie“. Er dokumentiert darin Fälle religiös bedingter  Erkrankungen, die sich als Depressionen, Neurosen oder Schizophrenie manifestieren, de facto also als Angsterkrankungen zu klassifizieren sind. Kritisch anzumerken ist in diesem Kontext die Verteilung der gesellschaftlichen Lasten: Die Behandlungskosten für diese psychischen Schäden werden derzeit von den Krankenkassen und somit der Allgemeinheit getragen. Eine Debatte über das Verursacherprinzip – etwa in Form einer finanziellen Heranziehung der Amtskirchen – ist hier angebracht.

Zur präziseren Klassifizierung dieser Phänomene führte ich im Jahr 2007 auf ärztlichen Rat hin den Begriff des „Sacco-Syndroms“ ein. Der bis dato gebräuchliche Terminus der „ekklesiogenen Neurose“ erwies sich als zu eng gefasst, da er sich primär kirchlich verursachte Schäden und spezifisch auf Neurosen beschränkte. 2011 wurde im angloamerikanischen Raum parallel der synonyme Begriff des Religious Trauma Syndrome (RTS) geprägt. Beide Konzepte umfassen psychische Erkrankungen und normabweichende Verhaltensweisen, soweit sie kausal auf religiös induzierte Ängste zurückzuführen sind.

Dass diese Problematik  in der Gegenwart von zunehmender Relevanz ist, wird  auch in Kirchenkreisen, beispielsweise von Kardinal Marx,  wahrgenommen. Ein bemerkenswertes Engagement zeigt in diesem Bereich die Benediktinerabtei Münsterschwarzach, die am Main das „Recollectio-Haus“ betreibt – eine therapeutische Einrichtung für Priester und Ordensleute mit religiös bedingten Krisen, der ich persönlich einen Besuch abstattete. Nach Auffassung des dort tätigen Benediktinerpaters  Meinrad Dufner ist ein neues, kindgerechtes Gottesbild dringend erforderlich: ein gewaltloser Gott der wirklichen Güte und bedingungslosen Liebe. Ein möglicher Ansatz ist die Abkehr vom rein dichotomen Gottesbild hin zu einer Verortung des Göttlichen im menschlichen Selbst – eine theologische Position, von der die Amtskirchen gegenwärtig noch weit entfernt sind. In seinem Buch „Gottestäter: Die Gefahr negativer Gottesbilder“ – einer Pflichtlektüre für das Fachpublikum – definiert Dufner Prediger, Erziehende oder Lehrkräfte als potenzielle „Täter“. Wenn diese ihre Schutzbefohlenen mit überholten Dogmen indoktrinieren, tragen sie maßgeblich dazu bei, dass Kinder am Sacco-Syndrom schwer erkranken.

Doch welche religiösen Dogmen wirken konkret pathogen? Im Zentrum steht primär die Jenseitsangst. Deren Entstehung setzt die Vermittlung eines furchteinflößenden, mitunter grausamen Gottesbildes voraus, welches in den Heiligen Schriften allzu allgegenwärtig ist. Die ehemalige EKD-Ratsvorsitzende, Bischöfin Margot Käßmann, thematisiert in ihrem Buch „Wie ist es so im Himmel?“ die Auswirkungen solcher Narrative auf Kinder. Sie räumt ein, dass beispielsweise die Geschichte der Sintflut „ungeheure“ , ja ein Höllenpredigen gar  "tief existentielle" Ängste vor Gott auslösen. Die EKD war auf solche Ängste in einer großen Studie an Kindern gestoßen, die etwa 10.000 Fragen stellten. Wer derartige Ängste länger in sich trägt, ist nach heutiger Sicht und Lehre krank. Er wurde krank gemacht. Dennoch wird aus theologischer Sicht regelmäßig daran festgehalten, solche Texte unhinterfragt weiterzugeben, weil sie als "Wort Gottes" (bzw. in Luthers Worten als „gewisslich wahr“) gelten. Die pädagogische Brisanz ist enorm: Die Sintflut wird in ihrer Drastik faktisch als göttlicher Genozid gepredigt. Dennoch fordert Käßmann ihre Leser explizit dazu auf, Kindern  die Flutgeschichte so zu erzählen, "wie es die Bibel tut". Ja, sie schreibt, die Story sei "eine Ermutigung zu Gottvertrauen...". Dass aber Kinder in Anbetracht solcher Schilderungen Vergleiche zu historischen Gräueltaten wie dem Holocaust ziehen und in eine moralische Relativierung geraten („Was ist schlimmer: Regenwasser oder Gas?“), ist eine logische Konsequenz. Die mangelnde theologische Verantwortungsübernahme für diese kindlichen Ängste veranlasste mich seinerzeit sogar zu einer juristischen Anzeige. 

Käßmann führt  weiter aus, dass die untersuchten Kinder teils von tief greifenden Ängsten vor der Hölle und vor göttlicher Bestrafung geplagt seien.  Man traf auf tief existentielle Ängste, wie sie historisch auch  Martin Luther aufgewiesen habe. Luthers Höllenängste erreichten ein Ausmaß, das heute teils als psychotisch oder als masochistische Depression eingestuft würde; bekannt sind seine Selbstgeißelungen mit Bußwerkzeugen. Wer unter existenziellen Jenseitsängsten leidet, ist schwer angstkrank. Die im Grundgesetz verankerte Religionsfreiheit rechtfertigt diesen Vorgang der psychischen Gefährdung von Kindern in keiner Weise.

Käßmann argumentiert im Kontext mit dem Versuch, die ewige Verdammnis vor Kindern zu rechtfertigen, diese hätten ein natürliches Bedürfnis nach ausgleichender Gerechtigkeit etwa der Bestrafung von Diktatoren wie "Hitler oder Stalin". Kinder würden ja auch wollen, dass "die böse Stiefmutter verbrennt“, wie im Märchen. Damit stellt sie Kindern das Verbrennen von Menschen implizit als gerechte Strafe dar. So wird einem Kind das Verlangen nach einer Hölle geradezu suggeriert, bis es schließlich an diese von Jesus geführte Instanz ewiger Bestrafung glaubt. Auf die essenzielle Frage, ob Gott letztlich allen Menschen die Hölle erspare, weicht die Bischöfin jedoch aus: „Ich bin der Meinung, wir sollten nicht so viel über Gottes Zukunft grübeln“. Kinder benötigen in dieser existenziellen Frage jedoch absolute Gewissheit, denn gottes Zukunft ist ja auch die ihre.  Die einzig erlösende, therapeutisch und pädagogisch gebotene Antwort kann nur lauten: Der uns bedingungslos liebende Gott straft nicht im Jenseits. Sintflut und Hölle stellen Erfindungen mit politischem Hintergrund dar: Man will im Kind Ängste schüren.

 

Religion als unerkannte Angstquelle

Bereits Karl Jaspers identifizierte tiefgreifende Ängste als häufigste Ursache psychiatrischer Erkrankungen. In diesem Kontext nimmt die Religion eine oft unterschätzte, aber zentrale Rolle ein. Die theologische Lehre in vielen kirchlichen Kreisen erfährt derzeit eine besorgniserregende Dogmatisierung. Wenn beispielsweise der Kirchenautor Hans-Werner Deppe in Schriften für Kinder postuliert, in der Hölle unter Jesus sei es härter  als unter Hitler, überschreitet dies die Grenzen der Religionsfreiheit. Entsprechende Strafanzeigen meinerseits führten bedauerlicherweise nur dazu, dass das entsprechende Buch aus dem Handel genommen wurde, nicht jedoch zu einer juristischen Aufarbeitung.

Auch hochrangige Kirchenvertreter wie der ehemalige EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider relativieren diese Problematik nicht ausreichend. Zwar bezeichnete er Höllenpredigten im Spiegel (43/2014) kritisch als kirchliches „Geschäft“, führt dieses Narrativ jedoch selbst fort, indem er von Jesu Richterspruch und ewigem Feuer spricht. Er nennt dies eine „verstörende Botschaft“. Aus medizinischer und psychologischer Sicht darf man jedoch insbesondere Kinder nicht mit derartigen Androhungen traumatisieren; dies grenzt an seelische Körperverletzung. Dass solche Praktiken unter dem Schutzschild einer Körperschaft des öffentlichen Rechts weiterhin möglich sind, ist ein alarmierender Zustand. Die Bibel und aktuelle Predigten enthalten zahlreiche Elemente, die bei vulnerablen Personen massive Ängste manifeste Krankheiten auslösen können.

 

Historischer Kontext und Neubewertung

Das Phänomen der religiös induzierter Angsterkrankungen – hier als Sacco-Syndrom bezeichnet – ist keineswegs neu. Ein klassisches Beispiel bietet die Figur des Ödipus, die in der Psychoanalyse stets herangezogen wird. Entgegen der Freud’schen Interpretation litt Ödipus nicht an Kastrationsangst – sein Vater hatte ihm nie damit gedroht, sondern ihn als Säugling ausgesetzt. Vielmehr litt Ödipus unter einer massiven „Gottangst“. Er fürchtete, der Gott Zeus würde ihn wegen des unwissentlichen Inzests in die ewige Verdammnis schicken. Er fühlte sich als „gottverhasst“.

Ödipus therapierte seine angstbedingte Depression durch einen extremen masochistischen Akt: Er blendete sich selbst. Durch dieses Bußopfer an den vermeintlichen Gott fühlte er sich geheilt. Der Sage nach nahmen ihn die Rachegöttinnen daraufhin liebevoll auf, anstatt ihn zu foltern. Ähnliche Muster von Höllen- bzw. Hadesangst zeigen sich bei der Figur des "Sünders" Prometheus. Dessen 3000 Jahre währende Folter an einem Felsen im Kaukasus symbolisiert die mögliche Härte einer religiös bedingten masochistischen Depression. Dies erfordert eine kritische Neubewertung klassischer psychoanalytischer Ansätze.

 

Vielfältige Symptomatik

Zahlreiche anerkannte psychiatrische Krankheitsbilder können als Symptome des Sacco-Syndroms verstanden werden. Seelisch durch religiöse Drohungen missbrauchte Kinder entwickeln oft Bewältigungsmechanismen: Einige reagieren mit massiver Unaufmerksamkeit (ADS/ADHS), andere ziehen sich völlig zurück (Autismus-Spektrum-Störungen). Wiederum andere flüchten sich im späteren Leben in Süchte, Zwänge, Selbstverletzungen oder entwickeln Schizophrenien. Wahn und Halluzinationen stellen im Kontext von Psychosen oft verzweifelte Selbstheilungsversuche der Psyche dar, um die erdrückende Last einer religionsbedingten Depression zu bewältigen. Zudem vergiften viele Religionen die natürliche Sexualität, was weitere Pathologien nach sich zieht.

 

Das systemische Versagen der Psychiatrie

Mit der wissenschaftlichen Ausarbeitung des Sacco-Syndroms mache ich auch auf einen fundamentalen Fehler in der neueren Psychiatriegeschichte aufmerksam. Obwohl Fachkreise um die Zunahme von Patienten mit religiös bedingten Angststörungen wissen, werden diese oft falsch behandelt. Laut einem Bericht der Zeit (31.3.2010) überweist selbst die renommierte Psychoanalytikerin Prof. Leuzinger-Bohleber solche Patienten zur „Behandlung“ an Geistliche. Dass dann der mitinterviewte  Pfarrer im Beisein von Analytikern bei Sacco-Patienten die Diagnose der Teufelsbesessenheit stellt, ist  fatal.

Solche Fehldiagnosen führen zur Chronifizierung der Leiden, verschlechtern den Zustand drastisch und können in Exorzismen oder Suiziden enden. Die Überweisung psychisch Schwererkrankter an die Verursacher ihrer Traumatisierung widerspricht jeglicher medizinischer Logik. In der somatischen Medizin käme niemand auf die Idee, einen Alkoholkranken zur Therapie in eine Kneipe oder einen Diabetiker in eine Konditorei zu schicken.

Institutionen tun sich oft schwer mit dieser Perspektive. Prof. Diefenbacher (Berlin) negierte auf einem Kongress die Existenz des Sacco-Syndroms mit der Begründung, allein die „Imagination“ der Hölle durch Bilder und Predigten könne nicht krank machen. Diese These lässt sich jedoch bereits durch die Kriterien der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) wissenschaftlich widerlegen.

Mein Einsatz für die Anerkennung dieser Zusammenhänge führte zu massiven berufspolitischen Auseinandersetzungen mit der Niedersächsischen Ärztekammer und der Approbationsbehörde NiZzA. Der Versuch, mich gemäß § 323c StGB als Gefahr für Patienten darzustellen und mir alle  berufliche Rechte abzusprechen, gipfelte in einem 13-jährigen Rechtsstreit, der erst 2022 vor dem Verwaltungsgericht Lüneburg zu meinen Gunsten entschieden wurde.

 

Therapieansatz: Die Ecclesio-Adversative Therapie (EAT)

Wie der Theologe und Psychoanalytiker Eugen Drewermann feststellte – und mir in persönlicher Korrespondenz bestätigte –, können harte kirchliche Dogmen Krankheit auslösen. Auch Tilmann Moser schreibt in seinem Buch „Gottesvergiftung“  von Millionen geschädigter Kinder. Eine mögliche Konsequenz, die auch von der ehemaligen Vizepräsidentin der Bundesärztekammer G. vorgelebt wurde, ist der Kirchenaustritt.

Für die Behandlung entwickelte ich die Ekklesio-Adversative Therapie (EAT) als begleitende Gesprächstherapie. Sie fungiert als therapeutisches Gegengewicht zu prägenden kirchlichen Ritualen wie Kommunion oder Konfirmation. Der EAT-Therapeut geht davon aus, dass bei Betroffenen ein strafender Jenseitsglaube tief im Unbewussten verankert ist. Eine klassische analytische Rückführung bis in die früheste Kindheit ist dabei nicht zwingend erforderlich und kürzt dieses oft langjährige Verfahren drastisch ab.

Die EAT benennt das Unrecht, das den Patienten als Kindern angetan wurde, klar und deutlich. Dem Patienten wird verdeutlicht, dass die Androhung ewiger Höllenqualen und die Zuweisung einer existenziellen Schuld an einem Kreuzestod eine massive seelische Gewalterfahrung darstellt, die im juristischen Sinne nah an Straftatbeständen wie Bedrohung gem. § 241 StGB liegt. Der Patient muss erkennen: Er ist Opfer einer toxischen Moral und eines strafenden Gottesbildes. Benötigt der Patient weiterhin Spiritualität, wird ihm geholfen, das dichotome Gottesbild abzulegen und eine innere, wohlwollende Instanz zu entwickeln.

 

Prävention und Ausblick

Die beste Prophylaxe besteht in der Etablierung eines grundlegend neuen Gottesbildes, wie es etwa der Benediktinermönch Meinrad Dufner skizziert. Ein strafender, gewalttätiger Gott (wie in der Sintflut-Erzählung) muss der Vergangenheit angehören. Zur Prävention kann es für betroffene Familien sinnvoll sein, Einrichtungen, die mit Angstpädagogik arbeiten, zu meiden. Selbst bei einem formellen Kirchenaustritt bleibt man – für diejenigen, die theologische Bedenken haben – aufgrund der unauflöslichen Taufe spirituell mit der Gemeinschaft verbunden. Der Schutz der kindlichen Psyche vor religiöser Traumatisierung muss jedoch oberste Priorität haben.

 

 Anhang

Das Sacco-Syndrom bei KI  (Abrufung Jan. 2026)

Das Sacco-Syndrom ist ein Begriff, der von dem Internisten und Psychotherapeuten Frank Sacco geprägt wurde, um Erkrankungen zu beschreiben, die durch religiöse Ängste und traumatische religiöse Erfahrungen entstehen. Es handelt sich dabei um den Versuch, den Komplex der "ecclesiogenen Neurose" (kirchenbedingte Neurose) neu in der Medizin zu etablieren und zu erweitern.

Kernmerkmale des Sacco-Syndroms sind:

  • Religiöse Ängste: Diese können tief existenzielle "Gottängste" umfassen, oft verbunden mit Vorstellungen von Hölle, Bestrafung und Schuld.
  • Kirchenbedingte Belastungen: Der Begriff legt den Fokus auf psychische Erkrankungen, die durch die Indoktrination oder Erfahrungen in fundamentalistischen Religionsgemeinschaften ausgelöst werden können.
  • Breites Spektrum von Symptomen: Es wird angenommen, dass sich das Sacco-Syndrom nicht nur in Neurosen äußert, sondern auch in Depressionen, Psychosen, ADHS, Zwangs- und Suchtkrankheiten. Symptome können auch kognitive Verzögerungen, emotionale Störungen (Aggression, Trauer, Panik) und soziale Entfremdung umfassen.
  • Mögliche Auslöser: Neben der Indoktrination können auch der Zusammenbruch von Denk- und Glaubenssystemen, die Enttäuschung über religiöse Vorstellungen und der Verlust sozialer Strukturen im religiösen Umfeld eine Rolle spielen.

Frank Sacco argumentiert, dass diese tief verdrängten religiösen Ängste oft die eigentliche Ursache für psychische Probleme, bis hin zum Suizid, sein können. Er schlägt für die Behandlung eine spezielle Gesprächstherapie vor.

Es ist wichtig zu beachten, dass das "Sacco-Syndrom" in der etablierten medizinischen und psychiatrischen Fachwelt nicht allgemein als eigenständige Diagnose anerkannt ist, obwohl es Diskussionen und Überlegungen zur Aufnahme von "Gottphobie" oder "Gottangst" in Klassifikationssysteme wie die ICD-10 gab. Der Begriff wird hauptsächlich von Frank Sacco und seinen Anhängern verwendet, um das Thema der religionsbedingten psychischen Erkrankungen zu beleuchten. In der Forschung werden ähnliche Phänomene eher unter dem Begriff "Religious Trauma Syndrome" (Religiöses Trauma-Syndrom) diskutiert.