Die Neurose Sigmund Freuds als Kollektivneurose
Sigmund Freud fiel öfters in Ohnmachten. Wann? Wenn die Sprache auf einen Gottesmord kam. Oder wenn man gemeinsam mit Kollegen ein Gotteshaus besichtigt hatte, wie in Bremen. Warum? Freud hatte mit seinem Satz "Religion ist Wahn" seinen Kindheitsgott Jahwe ermordet. Er beging damit die größte Sünde, die im Judentum möglich ist. Er übertrug seine ihm nicht bewusste Gottangst auf die nachfolgenden Psychiater-Generationen, die sich erleichtert aber nicht ohne Gefahr dem Freud-Satz "Religion ist Wahn" anschlossen. Endlich, so der Fehlschluss meiner Kollegen, war man seine Gewaltreligion los.
Bisher glaubt man, Freud habe seinem Kontrahenten Jung oder seinem Bruder Julius den Tod gewünscht. Die Ohnmachten würden sich so erklären. Ein Irrtum, der in diesem Buch unmissverständlich aufgezeigt wird. Freud war "auch" katholisch: Seien polnische oder tschechische Amme nahm ihn in jede Kirche mit. Dort wird der kleine Sigmund das Gruseln gelernt haben. Denn so richtig freundlich behandelte man das Judentum und Juden damals in Kirchen nicht.
Bisher negieren Psychiater, dass fundamentalistische Inhalte der christlichen Religion, als da sind die Dogmen Sündenfall, Sintflut, Sodom und Gomorrha, Jüngstes Gericht, Fegefeuer und Hölle überhaupt negativ wirkende Engramme bei heutigen Kindern etablieren können. Religiöse Gedankeninhalte mit Angst vor göttlichen Strafen werden als wahnhafte Psychosen fehlgedeutet, obwohl es sich dabei um Begriffe eines schulisch und kirchlich einmal vermittelten Lehrstoffes handelt. Unsere infolge eigener religiöser Ängste in Kirchendingen stumme Psychiatrie überweist Sacco-Kranke zum Verursachern der Erkrankung.
Auch die Allgemeinheit verdrängt die krankmachenden Seiten ihrer angestammten Religion. Doch alles Verdrängte beeinflusst unser Befinden umso stärker negativ. So ist es erlaubt, von einer Kollektivneurose zu sprechen. Die Fallzahlen für Depressionen in der Bevölkerung sind erschreckend. Natürlich ist nicht jede Depression oder Neurose religionsbedingt. Immerhin: An seelischem kirchlichem Missbrauch Erkrankte kommen heute „durch alle Ritzen“, so in einem Artikel in der Zeitung „Die Zeit“ vom 31. 3.2010. Als das Sacco-Syndrom werden die vielfältigen kirchenbedingten Gesundheitsschäden zusammengefasst.
Herausgeber : BoD – Books on Demand

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