Frühkindliche Wunden?
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Was macht der Frank Sacco nur? Er muss frühkindliche Wunden haben, so eine Meinung in Facebook. Hier die kurze Antwort. Also meine Eltern waren lieb. Schläge: Nein. In der Schule hörte ich mit fünf Jahren von der Hölle. Wie alle Kinder haben wir es geglaubt und waren wie alle Kinder entsprechend beeindruckt. Aber nicht irgendwie anders als andere Kinder. Jedes Kind weiß um Himmel und Hölle, auch und gerade das Atheistenkind. Mit 23 arbeitete ich, noch Student, zwei Monate auf einer geschlossenen Psychiatrie im UKE. Ich war der einzige, der sich intensiv mit den Patienten  unterhielt und  täglich 8 Stunden bei ihnen verbrachte. Ich kam zu der festen Überzeugung, dass die Schizophrenie eine Reaktion auf den Glauben sein musste. Der Oberarzt sagte mir, ich solle „dann mal danach forschen“.

Ich wurde jedoch wie mein Bruder Internist, traf dann aber wieder als Hausarzt auf Stimmenhörer. Der negative Einfluss unserer Religion wurde mir über die Jahrzehnte auch bei anderen psychischen Erkrankungen wie ADS, Autismus, Depressionen, Zwängen und Süchten deutlich. Erst jetzt entdeckte ich die oft versteckten Grausamkeiten der Religion speziell auch in der heutigen Lehre. Ich schrieb 4 Bücher über das Thema und begann, ganz zum Schrecken der Juristen meiner Ärztekammer, Kirchenvertreter da abzumahnen und anzuzeigen, wo sie gegen deutsches Recht verstießen, indem sie Kinder mit ewiger Folter und Feuer Jesu bedrohten. Als Juristensohn stellte ich klar, dass die Kirchenvertreter hier illegal arbeiten. Sie drohen in eigner Täterschaft mit Folter, da Jesus, der angebliche Chef der Hölle,  juristisch als tot zu gelten hat. Auch Geister gibt es juristisch nicht. Nicht einmal heilige. Damit ist der Weg für alle frei, Kirchenvertreter zur Anzeige zu bringen, auch wenn kein Schaden auftrat: Eine Bedrohung mit Folter ist auch ohne jede eingetretene Schädigung als Verbrechen nach § 241 StGB strafbar.

Ich bemerkte, wie unterschiedlich Atheisten, „Gesunde“ und Erkrankte mit religiösen Drohungen und meiner Person umgehen. „Gesunde“ wollen nichts von einer fundamentalistischen Kirche wahrnehmen und eine Aufklärung bewirkt Abneigung, ja Ekel. Depressive unterwerfen sich gern den Kirchen in einem büßenden Masochismus. Sie nehmen, was sie ja laut dem Dogma sollen, das Kreuz auf sich. Stimmenhörer bzw. Psychotiker schaffen sich oft eigenkreativ ein harmloses Gottesbild. Sie machen aus dem Heiligen Geist, dem übelsten aller Geister, ein Kuscheltier. Malen sie die Sintflut, so porträtieren sie in der Regel die Geretteten und nicht die gerade Ertrinkenden. So wollen sie ihrer kirchenbedingten Depression entkommen. Süchtige flüchten in Alkohol, Zigaretten und Heroin, Zwangskranke in die rituelle Wiederholung, Autisten in ein Eigenleben, ADS–Patienten in eine Hyperaktivität und Neurotiker wie S. Freud in wiederholte Ohnmachten.

Ich stellte auch eine ecclesiogene Erkrankung der Psychiatrie fest: Ihr Schweigen.  Sie schweigt zu Kritik an ihrer Arbeit. Autistoid in eigener Gottangst befangen schweigt sie in der Regel bei religiöser Thematik ihre Patienten an und überweist schwerkranke Kassenpatienten zu den Verursachern,  zum Klerus. Klagt ein erkrankter Erwachsener darüber, sich gegen den Heiligen Geist versündigt zu haben, so ist das verständlich, da der Geisterglaube  zum Lehrstoff in Kitas und Schulen gehört. Doch psychiatrisch wird er für immer als „Wahnkranker“ eingestuft und erhält neben einer Eiweisung persönlichkeitsumformende Neuroleptika. Kritische Gespräche über den sog. Heiligen Geist oder gar fundamentale Kirchenkritik finden nicht statt. Ja man ist als Therapeut oft Angestellter der Kirchen und somit in finanzielle Abhängigkeit genommen worden. Man hat sich schriftlich den christlichen Dogmen verpflichten müssen. Und der Arbeitgeber verbittet sich kirchenkritische Diagnosen, um nicht entsprechend dem Verursacherprinzip die Behandlungs- und Ausfallkosten tragen zu müssen.

Natürlich weiche ich in dieser Gesellschaft in meinem Denken vom Mainstream ab. Doch melden sich etliche, die sich erstmals verstanden fühlen. Meine Veröffentlichungen sind  thematisch einseitig. Das ist so gewollt. Ziel ist, dass sich auch die Amtskirchen an unsere Gesetze halten müssen und ihren offenen Terror aufgeben. „Schlimmer“ als unter Hitler sei es in Jesu Hölle, so der Kirchenautor Hans – Werner Deppe. Das ist Politik. Es ist nach Bischof N. Scheider ein „Geschäft“. Ein ganz mieses und verbrecherisches Geschäft. Die vom Priester Eugen Biser verlangte Selbstkorrektur seiner Kirche blieb aus. Eltern, Lehrer und jeder Geistliche sollten die Hölle insofern vor Kindern thematisieren, als dass sie als ein Ewigkeits-KZ ad absurdum geführt wird. „Kinder glauben alles“, was man Ihnen in der Kirche vorsetzt, so Superintendent Christian Berndt. Was ein Erwachsener im Innersten glaubt, ist ihm unbewusst.