Von Frank Sacco

Die besprochenen Ängste und Unsicherheiten in Sachen Sex spielen auch in heterosexuellen Gemeinschaften eine herausragende Rolle. Alle haben in einer weitgehend gläubigen Gesellschaftsform die postulierten  Ängste Homosexueller ebenfalls in sich. Und gleich zum Trost für meine männlichen Leser: Das, was sich in Sachen Sexualität in einer frischen lesbischen Beziehung ereignet, bekommen wir auch nach langem Aktenstudium mit unseren langjährigen Kameradinnen, den Ehepartnerinnen, nicht  hin. Ein Grund dafür ist schlicht der, dass wir Kameradinnen im Bett haben, mit denen wir gerade den letzten Steuerbescheid durchgegangen sind. In uns allen ist zudem der Virus einer  verbotenen und sündhaften Sexualität verborgen. Leider. In der Regel können wir uns in einer länger dauernden Gemeinschaft  dem Sex nicht völlig unbefangen zuwenden. 90 % der Eheleute sind im Ehebett einfach und schlicht stumm. Man sagt dem anderen nicht, was einem gefällt. Scham und  Scheu sind hier einfach zu groß. Wir sind Verklemmte in Sachen Sexualität, ohne dass wir daran schuldig sind. Eine lebenslang verordnete Einehe ist ursprünglich durch gesellschaftlichen Druck entstanden, und die gefängnishaft anmutende lebenslängliche Einehensexualität durch Druck der Geistlichkeit. Scham ist Ausdruck einer empfundenen Schuld mit Angst vor transzendentaler Bestrafung dieser „Schuld“. Eine jetzt neu entwickelte Pille gegen Angst (s.u.) muss die  vorher eingeschlafene Lust fördern.

 

 

Erfunden haben diese „Schuld “ Geistliche und sie haben sie als „Sünde“, ebenso wie ihre Bestrafung,  transzendental ins Unermessliche erhöht.  Erst die schwarzen Männer, und nicht ein Gott,  hängten den Evas das Feigenblatt an, wie es heute noch die Missionare tun. Freier Sex und freie Nacktheit sind Ausdruck einer Freiheit, die man kirchlicherseits nicht möchte. Man stilisiert sie daher zu einer  Sünde hoch, die nicht normal als Schuld, sondern nur transzendental „am Tage des Jüngsten Gerichtes“ vergeben werden kann.  Eine sexkranke Religion macht  ihre Gläubigen sexkrank. Nur im Kämmerlein oder vor einem Fotografen zieht Mann oder Frau sich völlig aus – oder in einer Mut machenden Gruppe: 770 nackte belgische Popos  im Theater sieht man in Geo kompakt Nr. 20 und 18.  Niederländische Frauen, wie die Natur sie schuf. Ein Anfang also, der Mut macht in einer Zeit, wo das Amtsgericht Erfurt  im Jahr 2012 einem 14-jährigen „eine Straftat erheblicher Bedeutung“ vorwirft und ihn per DNA Probe in die Sexualstraftäterkartei aufnehmen will, da zu befürchten stehe, dass er erneut ein „derartiges Verbrechen“ begehe. Was war passiert? Er hatte in Einvernehmen eine 13-Jährige geküsst und fasste ihr „über der Kleidung in den Genitalbereich“! „Ein Knutschfleck zuviel“, stand in der Zeitung.

Die „Realität“, die uns im TV als Realität vorgezeigt wird, ist übrigens keine. Die Welt ist für uns nicht  so sexuell freizügig (oder immer so grausam), wie sie in der Tagesschau und gleich danach dahingestellt wird. Jeder gezeigte Orgasmus in Kino und TV, ob nun bei Mann oder Frau, ist natürlichein gespielter und bezahlter Kraftakt in völlig unromantischer Scheinwerferhitze. Da steht nichts,  da trieft nur alles. Erst nach gut einer Stunde stöhnen beide Akteure so, wie es der Regisseur so penetrant verlangt.

Religiöse und andere gesellschaftliche Tabus unterschiedlicher Art verhindern aber den häuslichen Orgasmus der Frau öfter, als sie ihn ermöglichen. Glauben Sie, lieber Leser, ihrem Fernseher also nicht. Sie sind ganz normal in Sachen Sex, insofern, dass sie es wie die meisten Menschen machen.Schauen Sie den Film „Wie beim ersten Mal“. Kay (Meryl Streep) und Arnold Soames (Tommy Lee Jones) sind seit 30 Jahren verheiratet. Wie viele andere Paare haben die beiden so ihre kleinen und großen Schwierigkeiten im Bett.

Alice Schwarzer schreibt uns 1975: „Zwei von drei Frauen haben selten oder nie einen Orgasmus“. Daran hat sich nichts geändert, denn die Zeiten waren damals, zu Zeiten einer „sexuellen Revolution“, eher freizügiger. Die Freigabe der Pädophilie wurde von grünen Politikern gefordert und Oswald Kolles Filme von 1960 würde man heute  als Pornographie einstufen. Die neuen „Studien“ über Sex sind keine, denn wer garantiert, dass die Auswahl der dort Interviewten wirklich zufällig und deren Aussagen wirklich ehrlich sind? In Emma Juli/August 2013 wird Lisa, Katherina und Daniela die „Gretchenfrage“ nach der Häufigkeit von Sex gestellt: „Wir bitten um eine ehrliche Antwort“, heißt es da .Schwer ist es, in Sachen eigenem Sex wirklich ehrlich zu sein.

Nach dem aufsehenerregenden Hite-Report (1977) liegen bei 70 % aller Frauen Orgasmusstörungen beim Koitus vor, jedoch nur bei 4 % bei Selbstbefriedigung. Nach Rosen et al. gaben 1993 58 % der Frauen eine solche Störung beim Koitus und 27 % Schmerzen beim Verkehr an. Buddeberg et al erfassten 1994 in Zürich bei Frauen 41,3 % mangelndes Verlangen, 7,6% sexuelle Aversion, 9,8 % Vaginismus, 11,9% Dyspareunie, 18,5 % Orgasmusstörungen und 10,9% andere Diagnosen. Bei Männern: Libidomangel 9,7 %. Erektionsstörungen 41,7%. Vorzeitiger Samenerguss 30,6%. Andere Diagnosen 12,5%. Wer ist hier noch frei von sexuellen Störungen? Das Frankfurter Sigusch – Institut für Sexualstörungen wurde geschlossen, weil man gegen diese Flut von Erkrankungen ja doch nicht ankommt. Eine andere Deutung für die Schließung haben wir von der Gruppe 49 nicht.

Ein Beispiel: 10 % Vaginismus, also ein Scheidenkrampf, ist schon eine bedeutende Anzahl. Er macht ein Eindringen des Penis in eine „gläubige“  Vagina und damit eine Sünde unmöglich. Kein Sex bedeutet: keine Hölle für Sex. Das Buch „Sexuelle Störungen und ihre Behandlung“, Hrsg. Volkmar Sigusch, kommt beim Querlesen ganz ohne die Worte Religion, Gott oder gar Hölle aus.

Vaginismus in einer Ehetherapie wird dagegen in einem Literatur-Beispiel skurril erklärt: „Die Patientin hat die unbewusste Phantasie, den eindringenden Penis zu zerstören, und schützt ihren Partner mit dem Vaginismus vor dem Zerstörtwerden und sich selbst vor dem Gewahrwerden ihres aggressiven Potentials. Der Patient teilt diese Phantasie unbewusst, misstraut gewissermaßen zu Recht ihrer Friedfertigkeit, flüchtet vor einer sexuellen Beziehung zu ihr und versucht, seines Gefühls der Bedrohung durch die Entwertung ihrer Person Herr zu werden.“

Bei so viel sowohl triefender als auch wahrscheinlich schlicht falscher Tiefenpsychologie ist es nicht verwunderlich, wenn die Therapie Jahre dauert, zumal eine mögliche wirkliche Angst, die vor Versündigung, nicht einmal im Programm steht. Fortbildungen speziell  über ekklesiogene Störungen können Analytiker nicht vorweisen. Man beginnt erst jetzt damit. Die Patientin befürchtet wahrscheinlich ein eigenes Zerstörtwerden, bzw. ein „Verlorengehen in Ewigkeit“. Hat die Autorin Dr. Sonja Düring Uta Ranke-Heinemanns Buch „Eunuchen für das Himmelreich“ nicht gelesen? Wie kann man es lesen, ohne die eklatante Bedeutung von Höllenangst zu erfassen?

Nicht dem Klerus angehörende Katholiken sollen anscheinende gar keine Lust im Bett empfinden, so Prof. Dr. Uta Ranke – Heinemann in „Eunuchen für das Himmelreich“. Ein herrliches Buch. Der eheliche Koitus interruptus gilt als todsündig und auch der Samenerguss ins Weib gelte ohne aktuellen Wunsch der Kinderzeugung als schwere Sünde. Mit so einer ungebeichteten Todsünde kommt man, so die Definition, in die Hölle. Auch ein Orgasmus der Frau sei überhaupt nicht o.k., meint ein Erzbischof. „Reservierte Umarmungen“ heißen Kunststücke nachts im Ehebett, bei denen man zwar irgendwie entfernt Sex, aber keine Lustgefühle haben darf. Immerhin darf man als Mann ein kleines Stückchen in die Vagina hinein. Aber die Scheide ist der Eingang zur Hölle, wenn unser Penis nicht höllisch darinnen aufpasst. Der Einstein des Sex, Dr. Magnus Hirschfeld, wusste: Seine Berliner homosexuellen Patienten sahen in der Vulva den „Eingang zur Hölle“. Gott misst, so der Klerus,  nachts die Eindringtiefe eines Penis, auch die in atheistischen Schlafzimmern. Denn Atheisten, so das Dogma, werden ja genauso bestraft wie gläubige Katholiken. Unser armer Gott muss sich überhaupt die meiste Zeit in fremden Schlafzimmern aufhalten. Wird das nicht auf die Dauer langweilig? Denn seien wir mal alle ehrlich: Die meiste Zeit schlafen wir doch. Was macht Gott dann?

Die „Herren dieses Panoptikums“ haben viele Ehetragödien auf dem Gewissen, weiß die katholische Theologin, der man 1970 ihre Arbeitserlaubnis, ihren Lehrstuhl entzog. Ehetragödien enden oft in Psychiatrien und / oder am finalen Strick. Das ist der Kirche augenscheinlich einerlei. Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd. Die Theologin hatte gewagt, Mariologen zu kritisierten, die nach der „Lehre“ behaupten, Jesus sei auf einer Art Lichtstrahl unter Umgehung von Marias intakten Jungfernhäutchen, ohne jede schmutzige Nachgeburt und ohne lästige Schmerzen geboren. Alois Müller, ein Vertreter dieser Mariologen, versicherte erst 1969, eine normale Geburt ohne einen derartigen Lichtstrahl sei bereits das „Zeichen des erbsündigen Fluches“. Das ist im Prinzip wieder eine klerikale Verfluchung der Vagina. Da bekommt man ja sogar als erwachsener Hetero Vaginalangst und möchte am liebsten homosexuell sein. Das ist religionspsychologisch ungefährlicher.

Was da bei Frauen heraus- oder hineinkommt, ist Sünde. Überhaupt scheinen Priester eine Phobie zu haben bezüglich Vagina, sexueller Lust, Geburt und Nachgeburt. Das alles macht ihnen in der Regel Gänsehaut. Am einfachsten tun sie sich dem Anschein nach da noch mit Mädchen (in Afrika) und Knaben (überall sonst) vor der Entwicklung der ersten Schambehaarung. Das ist  so unser aller Eindruck aus dem katholischen Schicksalsjahr 2010. Eine kindliche Vagina flößt weniger Angst ein als eine ausgewachsene und bereits mit Haaren umgebene.

„Wie wichtig ist Treue?“ Das Kapitel bearbeitet die Zeitschrift NEON, November 2013. Ragnar Beer, er hat die Plattform Theratalk, weiß: „Die sexuelle Zufriedenheitskurve ist die traurigste Kurve, die ich in meiner Forscherkarriere gesehen habe.“ Offene sexuelle Beziehungen, die dies ändern könnten, gibt es, so eine Theratalk-Studie,  nur zu einem Prozent – und auch die gehen schief. So etwas ist für eine „Ehe“ unbekömmlicher als russisch Roulette.

Gott sei Dank gibt es an dieser Stelle aber auch Humor. Zsa Zsas Gabor hat ihn: „Ich weiß leider nichts über Sex, weil ich immer verheiratet war.“ Erika Jong weiß: „Sex ist etwas, das man mit jemand anderem als dem Ehemann hat.“ Seien Sie also nicht  traurig und enttäuscht, wenn es beim hundertsten nicht so ist, wie beim ersten Mal.  Sie sind normal. Sie sind nur immer im gleichen Film.

Kathrin Spoerr bringt es in der „DIE WELT“ vom 15.10.2013 so: Frauen haben Sex …mit dem eigenen Ehemann, und darum selten, … mit dem eigenen Mann, aus Höflichkeit, … mit einem fremden Mann und darum wilden, …mit einem geträumten Mann, fantastischen. „Ich schlafe eigentlich gern mit Max“, meine Magdalena, „aber nach 17 Jahren Wiederholung kann keine Frau der Welt den gleichen Film spannend finden.“ Seien wir also froh, Männer und Frauen, wenn das Kunststück Sex  uns einigermaßen gelingt. Wir erkennen aber: „You can’t always get what you want.“

Wer in jahrzehntelangem Einehen-Sex nicht gestört ist, das lernen wir hier, der ist nicht normal. Und doch wird unter der „Störung“ gelitten, weil man sie nicht für normal hält.  Es resultieren  die bekannten Eheschwierigkeiten. Man ist frustriert. Ehefrauen wollen schon Sex, wenn er dann aber stattfand, sind sie enttäuscht.  Sie fangen das berühmte Nörgeln und das teure Shopping an, ihre Ehemänner hingegen das Schweigen und den inneren Rückzug. Schafft man sich jedoch eine Geliebte oder einen Geliebten an, so ist der neue (Zweit-) Partner tief beeindruckt von der Libido und der sexuellen Kraft, die sich da plötzlich vor seinen / ihren  Augen auftut. „Lustlosigkeit war gestern“ ist die Überschrift eines Interviews mit der Sexologin Ann-Marlene Henning. Nein, sie ist heute. Täglich kommen in ihre Praxis Paare, die 10 Jahre keinen Sex hatten. Die lernen Sex neu bei Frau Henning. Das ist ein hartes Brot. Schuld daran sind wir alle nicht. 1865 Personen in Langzeitbeziehungen befragte Dr. Dietrich Klusmann, Hamburg. Nach 3 Jahren lässt das Sex-Interesse  bei 74 % der Frauen „rapide“ nach. Frigide habe man früher gesagt, heute gibt es die FSD (weibliche sexuelle Dysfunktion), die FSAD (weibliche Erregungsstörung) und die HSDD (verminderter sexueller Antrieb). Praxisthema Nr. 1 ist bei der Gynäkologin Dr. Anne Schwenkhagen, Hamburg, der Libidoverlust der Frauen, der schwere Schuldgefühle auf den Plan ruft. Gibt man eine Pille gegen Angst, z.B. „Lybridos“, geht es im Bett leichter vonstatten. Überleben wir das Säuglingsalter, bekommen wir also alle einmal Probleme mit Sex. Entspannen wir uns also.

Sowieso wird der Orgasmus hoffnungslos überbewertet. Wir sind keine Maschinen. Diese Überbewertung ist leistungsgesellschaftlich begründet und macht die Gesellschaft depressiv. Die Berliner Charité untersuchte es an 575 Frauen: 90 % spielten einen Orgasmus nur vor. Nach Beginn einer Penetration fällt die klitorale Reizung meist weg und die Erregungskurve sinkt bei Ihr unter Betriebstemperatur. Sex ganz ohne Penetration ist daher einen Versuch wert – oder zwei. Das kann schöner sein, als ein Hinterherlaufen am vermeintlich Allerschönsten. Zur Empfängnis ist der Orgasmus auch nicht nötig. So gibt es oft Vierlinge bei künstlicher Befruchtung, dem Sex im Reagenzglas. Eine Spermazelle ist, zumindest unter dem Mikroskop, unglaublich fix und zielbewusst. Sie weiß, was los ist. Kaufen Sie sich ein Mikroskop.

Am besten ist nach intensiver Lektüre der Fachliteratur wohl noch das Selbermachen: Der Oralsex Simulator Squeel 2 (über orion.de, 70 €) macht mir (als Mann) auf den ersten Blick zwar etwas Angst, ist aber anscheinend für Frauen völlig ungefährlich. Auch bei Dauergebrauch wird man nicht von ihm schwanger und selbst Lukas, Matthäus, Markus und Johannes haben in der Bibel  bisher nichts gegen das Werkzeug vorgebracht. Bei bestimmten Bauchübungen haben über 50 % (!) der Frauen einen Orgasmus, beim Yoga 20 %. Das erschrickt uns Männer. Sie braucht uns gar nicht – wenigstens nicht nachts. Frauen wissen das. Es braucht das Genießen und das Fallenlassen – und das ist Kopf- und nicht Männersache. Eigentlich und sowieso  ist der Orgasmus reine Männerangelegenheit. Ohne ihn, unseren Männerorgasmus, gäbe es uns nicht, uns  Männer. Bei Frauen hat er keine entscheidende Funktion. Im Gegenteil. Ein regelhaftes Ausbleiben macht ihnen, und vor allem uns, Kopfzerbrechen. Unnötiges Kopfzerbrechen.

Männer kaufen sich bei häuslicher FSAD öfters ihren Sex draußen, „außer Haus“, und Alice Schwarzer schimpft nach dem Motto: Alle Schuld den Männern. Ich schrieb Emma ein Gedicht über ihren Artikel „Männer im Puff“ (Fotosession in Emma Juli/Aug. 2013). Kaum ein Verkehr dort findet in Freiwilligkeit statt. Rumäninnen schaffen für kranke Familienangehörige an. Ludmillas Kind hat Krebs und macht es darum. Würden doch Einige machen, wenn es die einzige Möglichkeit wäre. Eine Krebs-OP ist teuer. Ich verweise auf meine Arbeit Psychoanalyse der Prostitution. Ein Abdruck findet sich auf meiner Homepage. Im Alltag des Wohnwagens gehört ein Schuss unerforschten Masochismus zu dem Beruf, oder? Viele leichte Mädchen haben viele schwere Probleme. Nicht jedes lernt als Pretty  Woman einen Millionär kennen. Zuviel Gewalt steckt heutzutage in der Sache  des gekauften Sexes. Zu allem Überfluss macht er auch noch süchtig. Ich rate von der Angelegenheit  ab.