Sex und Sexualität sind schon wichtig. Nicht bei der unmittelbaren Entstehung von Erkrankungen, aber Erkrankungen entstehen, wenn man frühkindlichen Sex, also das gute alte Doktorspiel, gewaltsam unterbindet und dazu  Worte findet wie, „der Liebe Gott sieht das nicht gern“. Der sieht nämlich alles, so das unchristliche Dogma.  Und gerade beim Sex ist er immer dabei und misst die Eindringtiefe eines Penis in eine Vagina. Kommt man sich da sogar als Ehepartner zu nahe, winkt die ewige Hölle – es sei denn, man beichtet dem Priester einen wollüstigen Orgasmus.

 

 

Parasexualität, also Sex weitab einer Heterosexualität, entsteht als Ausweichsex, wenn normales sexuelles Verhalten unter Höllenstrafe fällt. Wer will schon gern in die ewige Folterkammer des ausgedachten Christengottes? Niemand. Und Ausweichsex ist oft entspannter und entspannender als ein verkrampfter Heterosex. Nehmen wir nur die Onanie. Sie funktioniert ohne Kondom und Kinderwagen.